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Gegenanzeigen für eine Blutegeltherapie
- Blutgerinnungsstörung wie zB Bluter
- eine starke Blutarmut (Anämie)
- Allergische Reaktionen auf Wirkstoffe des Blutegels
- Vorsicht ist geboten bei Schwangeren und stillenden Müttern
- und bei Menschen mit einer schlechten Konstitution
"Blutegeltherapie ist nur zulässig auf gut durchbluteten
Hautbezirken. Wo die Haut sehr blass oder livide und kalt ist, sind
immer Bedenken angebracht, aber auch stark ödematöse Haut
ist ungeeignet für die Blutegel. Blutegel sind also ungeeignet
zur örtlichen Behandlung der arteriellen Verschlußkrankheit
und gar in der Nähe einer Gangrän. Die Grenze des noch gesunden
Bereiches darf nicht überschritten werden. Blutegel leisten Gutes
bei der Behandlung von Geschwüren und Thrombophlebitiden. Ein
Kunstfehler aber wäre es, sie im Zentrum eines verheilten Geschwüres
oder direkt am Rand eines bestehenden Ulcus cruris anzusetzen" (1)
(1) Dr.med Ingo Wilhelm Müller - Handbuch der Blutegeltherapie
(2000)
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